Härtebereiche des Wassers

In vielen Regionen Österreichs weicht die Wasserhärte deutlich von den Normalwerten ab

Als Karbonathärte oder temporäre Härte bezeichnet man den Anteil der "Gesamthärte" (Gehalt an Calcium- und Magnesium-Ionen), der an Hydrogen-Carbonat-Ionen gebunden ist. 

Die Nichtkarbonhärte, auch permanente Härte genannt, bezeichnet die Verbindung Calcium und Magnesium mit Schwefel-. Salpeter oder Salzsäure. Aus diesen Verbindungen entstehen Chloride, Nitrate und Sulfate, die erst beim Verdampfen oder durch Verdunstung des Wasser ausfallen und für die Wassersteinbildung deshalb eine untergeordnete Rolle spielen. In hohen Konzentrationen können sie allerdings zu Korrosion führen.

Der Begriff Gesamthärte wurde früher in °dH angegeben. Dies hat sich mittlerweile geändert. Die Gesamthärte wird nun in mmol /l angegeben: 1°dH = 0,178 mmol /l Erdalkali-Ionen = 100 ppm CaCO3 = 10 mg CaO /l = 17,9 mg CaCO3 /l.

Härtebereich °dH mmol /l
1 weich < 7 < 1,3
2 mittelhart 7 - 14 1,3 -2,5
3 hart 14 - 21 2,5 - 3,8
4 sehr hart > 21 > 3,8